Fahrschule Epping in Senzig: Freie Fahrt!

Das Gewerbeleben in Senzig ist um eine Attraktion reicher: Mitte Januar eröffnete die Fahrschule Epping ihren Zweitstandort am Schiedeholz. Zur Eröffnungsfeier spendierte Inhaber Thomas Epping leckere Häppchen, Snacks und Getränke. Zudem durften sich Kinder am Fahrsimulator ausprobieren. Als Höhepunkt überreichten die Freizeitfußballer Gin Kickers von der SG Südstern Senzig, bei denen Epping selbst mitkickt, eine neue Werbetafel für den neuen Standort der Fahrschule. Die ersten Theoriekurse starteten in der vergangenen Woche.

Das Unternehmen gibt es bereits seit 1990. Vor 17 Jahren übernahm Thomas Epping die Leitung. Insgesamt beschäftigt er elf Fahrlehrer, die zwischen dem Hauptstandort in Zeuthen und Senzig wechseln. Ausgebildet wird in den PKW-Klassen B und BE, den Motorrad-Klassen A, A1 und A2 sowie den LKW-Klassen C und CE. Das Büro in Senzig befindet sich am Schiedeholz 1 (Ecke Birkenallee) und ist dienstags und donnerstags jeweils von 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet. Das Netzwerk für Senzig wünscht viel Erfolg!

Text: Stefan Rentzsch

Lichterzauber über Senzig: Eure schönsten Polarlicht-Momente gesucht!

Liebe Senzigerinnen und Senziger,

im Januar bot sich über unserem Ort ein ganz besonderes Naturschauspiel: Polarlichter – normalerweise in unseren Breitengraden selten zu sehen – tauchten den Himmel in magische Farben. Dieses ungewöhnliche Ereignis hat viele von uns fasziniert und zum Staunen gebracht. Solche Momente verbinden uns mit der Natur und zeigen, wie wunderbar und überraschend unsere Heimat sein kann.

Wir möchten diese Erinnerungen festhalten – und brauchen dafür eure Hilfe! Schickt uns euer schönstes Foto der Polarlichter über Senzig! Ob mit dem Smartphone, der Kamera oder einem anderen Gerät aufgenommen – jedes Bild erzählt eine Geschichte und zeigt, wie besonders unser Ort ist. Ladet nachstehend einfach euren Moment hoch.

Lasst uns gemeinsam diese magischen Momente teilen und Senzig in einem besonderen Licht erstrahlen. Wir freuen uns auf euer Bilder.


    Ist nur auszufüllen, wenn ausdrücklich eine namentliche Erwähnung gewünscht ist.


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    Erste Ausstellung 2026 – Herbert Liebigs bewegtes Künstlerleben

    Am 16. Januar eröffneten wir mit einer Vernissage die erste Ausstellung des Jahres 2026 im KunstSCHAUfenster mit Radierungen, Drucken und Karikaturen eines außergewöhnlichen Künstlers, Herbert Liebig, der von 1909 bis 1976 lebte. Die Neugier war groß, der Zuspruch riesig, die Sitzmöglichkeiten im NetzWERK bis auf den letzten Platz belegt. Und das, obwohl die meisten der Besucher den Namen des Künstlers Herbert Liebig, der sich selbst und den seine Freunde nur „Justus“ nannten, wohl noch nie gehört hatten. Das Senziger KunstSCHAUfenster ist mittlerweile eine Institution geworden.

    Wer war also dieser Herbert „Justus“ Liebig, an den sich seine Angehörigen und Zeitgenossen als einen talentierten, hilfsbereiten Menschenfreund mit einem ganz besonderen Witz und Humor erinnern?

    Seine Biografie ist bewegend und sehr beeindruckend. In seinen frühen Jahren lebte er in Berlin, erlernte den Beruf eines Möbeltischlers, studierte Werbung/ Grafik an der Kunstschule für angewandte Kunst in Berlin- Charlottenburg und arbeitete als Grafiker in einem Atelier. Bereits 1934 lernte er seine Frau Edith kennen, die jüdischer Herkunft war. 1941 kam ihre gemeinsame Tochter Marion zur Welt. Frau und Tochter fanden Unterschlupf in Linde bei Löwenberg und überlebten mit Hilfe die Nazizeit (Tochter Marion über ihre Mutter: https://loewenhardtfoundation.org/de/neubaeuerin-edith-liebig-loewenhardt/) Herbert Liebig landete als Gegner der Nationalsozialisten im Gefängnis und sollte an der Ostfront verheizt werden, kam in sowjetische Kriegsgefangenschaft und wurde 1946 entlassen. Edith und Herbert Liebig heirateten 1947. In diesem Jahr wurde auch Sohn Peter Max Georg geboren. Sie lebten vorerst in Linde und zogen 1953 nach Niederlehme. Herbert Liebig arbeitete im Amt für Literatur und Verlagswesen im Ministerium für Kultur und setzte sich für eine progressive und undogmatische Kulturpolitik ein. Er pflegte Freundschaften zu vielen bildenden Künstlern.

    Herbert Liebig blieb Zeit seines Lebens Künstler, Handwerker und Tüftler. So brachte er sich die Technik der Kaltnadel- Radierung selbst bei. Für den Druck baute er sich eine Presse aus einer alten Heißmangel.

    Für unser KunstSCHAUfenster eine Auswahl aus dem umfangreichen Werk des Künstlers zu treffen, das meist noch nie öffentlich gezeigt wurde und in vielen Mappen im Nachlass der Angehörigen schlummerte, war nicht ganz einfach. Für die Senziger Ausstellung wählten wir verschiedene Inhalte aus der Zeit von 1945 bis 1976, die das breitgefächerte Wirken Liebigs repräsentieren. So war eine kleine Auswahl an Werken zu sehen, in denen er seine Haftzeit in Berlin-Moabit verarbeitete. Es werden seine legendären künstlerisch gestalteten Glückwunschkarten gezeigt, den überwiegenden Raum nehmen jedoch seine vielen satirischen Einlassungen zur Zeitgeschichte ein, die sich zwar manchmal erst auf den zweiten Blick erschließen, die die Vernissage Besucher dann schmunzeln und auch lauthals lachen ließen.

    Herbert Liebig hinterließ auch einige witzige Tondokumente, von denen wir uns zur Belustigung der Besucher für die „Haustürgespräche“ entschieden.

    Unser Dank gilt den Angehörigen von „Justus“, insbesondere Sabine Teichmann und ihrer Schwester Susanne als Enkelinnen, dass sie ihre Mappen geöffnet und ihre Erinnerungen einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt haben. Und dies nicht nur für diese Ausstellung, denn sie geben den Besuchern die Möglichkeit, einen echten Druck von Herbert „Justus“ Liebig mit nach Hause zu nehmen, wovon bei der Vernissage reichlich Gebrauch gemacht wurde.

    Die Ausstellung ist noch bis zum 27.Februar im NetzWERK zu sehen.

    Text: Burkhard Minack

    Nachtrodeln am Bullenberg – Winterfreuden in Senzig

    So einen ersten Winter-Samstag im neuen Jahr gab es lange nicht in Senzig. Es hatte kräftig geschneit und der Bullenberg avancierte im Handumdrehen zum Rodelmekka. Und das nicht nur am Tag! Ab 18 Uhr waren am 3. Januar die Senziger für vier Stunden zum Nachtrodeln an ihrem hell erleuchteten „Hausberg“ eingeladen. Rund 350 große und kleine Winterfans hatten sich mit ihren Schlitten und anderem, zum Teil ausgefallenem Rutschequipment eingefunden und sausten unermüdlich den Hang hinunter. Kaum unten angekommen, ging es wieder hinauf und erneut hinab. So schön kann Winter sein!

    Von den Besuchern gab es viel Lob für die Idee und die spontane Umsetzung durch Senziger Bürger. Was so ein kleiner Ort auf die Beine stellt, hieß es oft. Ein Gast meinte: „Der Bullenberg ist der schönste Rodelberg in ganz Brandenburg“!

    bd/pd

    Weihnachtswanderung 2025 – Ein unvergesslicher Tag trotz Regen!

    Heute, am 23. Dezember 2025, machten sich 31 mutige Wanderer auf den Weg – das miese Wetter konnte uns nicht aufhalten! Unsere Route führte uns von Senzig durch den Tiergarten bis nach Neue Mühle. Von dort ging es weiter nach Klein Venedig, wo wir auf der Halbinsel des zweiten Sees von zwei Wichtellinnen mit Glühwein, Krapfen, Stollen und Lebkuchen verwöhnt wurden.

    Ein herzliches Dankeschön an Christiane, die wie jedes Jahr die leckeren Krapfen mitbrachte, und an Angie, die trotz Regen für uns Wichtelte. Der Rückweg führte uns wieder durch Neue Mühle, wo sich unsere Gruppe in verschiedene Richtungen verteilte.

    Allen ein wunderschönes Weihnachtsfest – wir sehen uns nächstes Jahr wieder!

    Viele liebe Grüße, Raimund Wolter

    Spaziergang mit der Bürgermeisterin in Senzig – ein kurzer Rückblick

    Heute waren wir mit der Bürgermeisterin Michaela Wiezorek und Mitarbeiter:innen aus allen Verwaltungsbereichen unterwegs – und es gibt viel zu berichten.

    Station 1: Seebrücke

    Es wurde die Idee vorgestellt, dass ab dem kommenden Jahr die LUTRA GmbH als 100-prozentiges Unternehmen der Stadt Königs Wusterhausen die Entwicklung der Seebrücke inklusive der Klärung aller rechtlichen und zukünftigen Fragen übernimmt. Der Saisonstart 2026 ist damit in verlässlichen Händen und mit viel Herzblut geplant.

    Station 2: SG Südstern Senzig

    Der inzwischen zweitgrößte Verein in Königs Wusterhausen präsentierte sich mit einem kurzen Update durch seinen Vorstand: Letzte Bauarbeiten, sinnvolle Investitionen und neue, unterstützenswerte Pläne stehen an.

    Station 3: Alte Deponie

    Die gute Nachricht: Die Vorbereitungen und notwendigen Beschlüsse für den Schulstandort neben der Deponie werden vorbereitet – längst überfällig! Auch der Platz 2 in der Prioritätenliste der städtischen Bauvorhaben (Gemeinbedarfsflächen) wurde heute bestätigt. Die Schlechte Nachricht: Die Einwände des Forstes sind noch nicht beigelegt.

    Kleine Info für den nächsten Stammtischabend:

    Wer den höchsten Berg von Senzig – zugleich der höchste von ganz Königs Wusterhausen – noch nicht bestiegen hat, kann dies gemeinsam mit dem Netzwerk Senzig tun. Zweimal jährlich bietet das Netzwerk geführte Bergwanderungen an. Die Termine für 2026 werden in Kürze auf der Homepage – u.a. unter www.netzwerk-senzig.de/senzig-wandert/ – veröffentlicht.

    Letzter Punkt: Behelfsmäßiger Radweg nach Bindow

    Was wurde in den letzten Tagen bereits gemunkelt? Die Submission – also die Angebotsabgabe der Bieter:innen – erfolgreich abgeschlossen, und die Maßnahme konnte vergeben werden. Allerdings verzögert sich der nächste Schritt, da noch Abstimmungen mit der Forstverwaltung ausstehen. Diese betreffen vor allem offene Fragen, die vor Baubeginn geklärt werden müssen. Dadurch sind Kostenanpassungen nötig, was auch eine Anpassung von Fördermittelzeitraum und -höhe erfordert. Die Fördermittel selbst sind jedoch weiterhin gesichert. Sobald alle Genehmigungen vorliegen, soll der Baustart – wetterabhängig – spätestens im Frühjahr 2026 erfolgen. 

    KI-Symbolbild eines Radweges

    Dies wurde nun im Rahmen des Spaziergangs der Stadtverwaltung so bestätigt. Es wurde auch darum gebeten, nicht von einem Radweg zusprechen, sondern von einem Weg mit einer wassergebundenen Decke, der auch mit Rad befahren werden kann.

    Fazit: Unser Engagement zeigt Wirkung! Nicht immer im Wunschtempo, aber mit guten Wendungen und sichtbaren Ergebnissen. Weiter so – wir bleiben dran!

    Vernissage: Ulrike Koch präsentiert „Kalenderblätter“

    Vom 14. November bis zum 19. Dezember 2025 zeigt Ulrike Koch ihre Arbeiten in der Ausstellung „Kalenderblätter“. Die Eröffnung fand am Freitag, den 14. November, im Netzwerk Senzig statt. Horst W. König würdigte in seiner Laudatio besonders die Vielfalt der Motive und künstlerischen Techniken der Künstlerin.

    Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, Ulrike Koch persönlich kennenzulernen und mit ihr ins Gespräch zu kommen. Ein Höhepunkt des Abends war ein Interview, das Hella Meyer-König mit der Künstlerin führte. Darin berichtete Ulrike Koch über ihre Anfänge und ihren künstlerischen Werdegang im Malen und Zeichnen.

    Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von Franziska Neuhauß, die auf der Querflöte feinfühlig ausgewählte Stücke der europäischen Spätromantik interpretierte. Die Musik inspirierte die Besucher zu lebhaften Diskussionen über die ausgestellten Werke.

    Text: Hella König

    Einstimmige Wahl und große Ehrung: Beirat der Volkssolidarität Senzig startet durch

    Text: Brigitte Marzahl

    Am Kaffeenachmittag der Volkssolidarität am 15. Oktober stand die Neuwahl des Beirates der Mitgliedergruppe Senzig im Mittelpunkt. Nach fünf erfolgreichen Jahren und dem Ausscheiden von Ingeborg und Hartmut Peschel im Mai war die Neuwahl dringend notwendig. Geleitet wurde die Versammlung von Frau Conrad, Kreisvorstand Königs Wusterhausen.

    In einer offenen Abstimmung wurden alle drei Kandidaten – Brigitte Marzahl, Angelika Wörpel und Ilona Giering – einstimmig für die nächsten zwei Jahre gewählt. Die Gewählten nahmen die Wahl dankend an. Drei weitere Mitglieder – Jutta Finke, Yvonne Tiegs und Magdalena Schneider – sagten ihre aktive Unterstützung des Beirates zu.

    Besonderer Dank galt Erika Schmidt, die für ihre jahrzehntelange aktive Mitarbeit geehrt wurde.  Sie wird weiterhin die Revision übernehmen.

    Mit Schwung und Zuversicht blickt die Ortsgruppe Senzig nun gemeinsam in die Zukunft – unter dem Motto „Miteinander und Füreinander.“

    Bürgerbefragung zur Nahverkehrsplanung 2026-2030

    Worum geht’s:
    Der Landkreis Dahme-Spreewald plant, wie der öffentliche Nahverkehr (v. a. Busse) von 2026 bis 2030 aussehen soll – also Linien, Fahrpläne, Infrastruktur und Finanzierung.

    Warum ist das wichtig:
    Ein guter Nahverkehr sorgt für Mobilität, Klimaschutz und Lebensqualität – besonders auf dem Land. Der Plan soll das Angebot attraktiver, verlässlicher und umweltfreundlicher machen.

    Wie geht’s weiter:
    Bis 21. November 2025 läuft eine Bürgerbefragung. Danach werden alle Rückmeldungen ausgewertet, der neue Plan erstellt, beschlossen und ab 2026 schrittweise umgesetzt.

    Link zur Nahverkehrsplanung 2026-2030 für Dahme-Spreewald

    Eure AG Kommunales

    Tiergartenputz – Müllsammelaktion in Senzig

    Nach der erfolgreichen Müllsammelaktion im Frühjahr war klar: Auch im Herbst muss wieder angepackt werden! Am vergangenen Samstag versammelten sich 15 engagierte Helferinnen und Helfer jeden Alters, um den Tiergarten von Plastik, Flaschen und anderem Unrat zu befreien. Gemeinsam sammelten wir so viel Müll, wie wir tragen konnten – darunter allein zwei prall gefüllte Säcke mit Flaschen.

     

    Die gesammelten Abfälle bleiben bis Montag gekennzeichnet an Ort und Stelle. Ein herzliches Dankeschön an alle, die heute mitgeholfen haben! Wer Lust hat, beim nächsten Mal dabei zu sein, ist herzlich willkommen – gemeinsam machen wir unseren Tiergarten wieder ein Stück sauberer und schöner.

    Bis zum nächsten Mal!

    Müll gefunden und nun?

    Ein kleiner Hinweis für alle, die selbst aktiv werden wollen: Wer Müll im öffentlichen Raum entdeckt, den selbst aber nicht entsorgen kann, kann sich unkompliziert ans Ordnungsamt der Stadt Königs Wusterhausen wenden (ordnungsamt@stadt-kw.de).

    Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Natur sauber und lebenswert bleibt. Jede helfende Hand zählt – danke für euren großartigen Einsatz!

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