Pflanzenbörse 2026 – Grünes Gärtnern, Igelhilfe und Inspiration für naturnahe Gärten

Unsere diesjährige Pflanzenbörse zog erneut zahlreiche Gartenbegeisterte an, und viele Pflänzchen fanden ein neues Zuhause. Auch das Wetter meinte es wieder gut mit uns.

Das Angebot war vielfältig: Neben Gemüsepflanzen wie Tomaten, Kürbis und Kohlrabi gab es auch Pflanzen für schattige Gartenbereiche, zahlreiche Arten für einen naturnahen Garten, Frühblüher und vieles mehr..

Erstmalig bereicherten in diesem Jahr Katja und Sandra von den Stachelrittern unsere Pflanzenbörse. Sie berichteten engagiert von ihrer wertvollen Arbeit als Igelhelferinnen und vermittelten viele praktische Tipps, wie jeder den Igel im eigenen Garten unterstützen kann. Besonders besorgniserregend war ihre Schilderung, dass im vergangenen Jahr viele stark abgemagerte Igel gefunden wurden.

Passend dazu gab es direkt am benachbarten Stand eine Auswahl an insektenfreundlichen Pflanzen, die nicht nur Insekten fördern, sondern auch Igeln helfen, ausreichend Nahrung zu finden. Denn ein naturnaher Garten bietet die Grundlage für eine funktionierende Nahrungskette. Viele dieser Pflanzen werden oft noch als „Unkraut“ betrachtet, obwohl ihre Bedeutung für die Artenvielfalt enorm ist. So ist beispielsweise die purpurrote Taubnessel, die aktuell in vielen Gärten blüht, eine wichtige Nahrungsquelle für 43 Wildbienenarten, 26 Raupenarten (davon zwei sogar spezialisiert auf Taubnesseln), drei Schwebfliegenarten und vier Käferarten.

Gerade in diesem Zusammenhang möchten wir auch auf den „Mähfreien Mai “ aufmerksam machen: Wer seinen Rasen im Mai seltener oder gar nicht mäht, lässt Wildpflanzen wie Taubnessel, Klee oder Löwenzahn blühen und schafft damit wertvolle Lebensräume für Insekten. Mehr Insekten bedeuten wiederum mehr Nahrung für Igel und andere Gartentiere. Der Verzicht auf häufiges Mähen ist also eine einfache, aber wirkungsvolle Möglichkeit, den eigenen Garten zu einem kleinen Naturparadies werden zu lassen.

Vielleicht ist dies ein schöner Anstoß zum Umdenken – hin zu mehr Gelassenheit im Garten und zu einem bewussteren Umgang mit der Natur direkt vor der eigenen Haustür.

Wir freuen uns sehr über das große Interesse an unserer Pflanzenbörse und nehmen Anregungen sowie Feedback von Besucherinnen und Besuchern jederzeit gern entgegen. Nur gemeinsam können wir unsere Veranstaltung weiterentwickeln und noch naturnäher gestalten.

Es ist vollbracht: Sicheres fahren mit dem Rad nach Bindow

Idee entwickeln, vernetzen, dranbleiben, nachhaken – und nun ist es geschafft. Wir haben als AG Kommunales das Projekt entwickelt, maßgeblich begleitet und unterstützt. Ein provisorische Befestigung eines Brandschutzstreifens sorgt nun für ein sicheres Radfahren nach Bindow, fernab der Landesstraße L40.

In enger Zusammenarbeit mit dem Ortsbeirat, den Kommunen Königs Wusterhausen und Heidesee, der Försterei, dem Landkreis Dahme-Spreewald (LDS) sowie dem Tourismus- und Radverband konnte ein zügiger und bedeutender Beitrag zur Verbesserung der regionalen Infrastruktur und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit geleistet werden.

Besonders hervorzuheben: Zwischenzeitlich drohte das Projekt aufgrund kostenintensiver Auflagen der Forstbehörde zu scheitern. Doch durch kontinuierliches Engagement, konstruktiven Austausch und den gemeinsamen Willen zur Umsetzung konnte die Realisierung erfolgreich gesichert werden.

Damit steht dieses Projekt beispielhaft für eine zukunftsorientierte, nachhaltige und wegweisende Entwicklung in unserer Region.

Unser besonderer Dank gilt allen Beteiligten für ihr Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit, die dieses Vorhaben möglich gemacht hat.

Corinna Röder, AG Kommunales

Übersichtskarte

Wer den Weg noch nicht entdeckt hat, kann sich hier orientieren. Der Startpunkt liegt in der Siedlung Senzig, Am Fließ, zwischen der Straße und dem letzten Haus. Nach einem kurzen, kurvigen Abschnitt führt der Weg schnurstracks geradeaus bis kurz vor die Einmündung der Bindower Straße. Dort muss man wieder auf die Straße wechseln, um die Brücke zu überqueren.

Bitte an der Einmündung zur Straße besonders vorsichtig sein.

Weitere Informationen zum Radweg-Projekt

Alle weiteren Details zur Verbesserung der Radweginfrastruktur rund um unser Dorf finden Sie auf der Webseite der Stadt Königs Wusterhausen.

Gemeinschaftsaktion der Vereine: Frühjahrsputz mit überraschenden Fundstücken

Die Sonne scheint, der Lenz ist da – was gibt’s da Sinnvolleres, als die erwachende Natur von Unrat zu befreien? So dachten jedenfalls rund 40 Senzigerinnen und Senziger, als sie vergangenen Samstagvormittag gemeinsam loszogen und Müll von Grünflächen, Gehwegen und Straßen ihres Ortes aufsammelten.

Nach zwei Stunden hatten sie nicht nur die letzten Reste vom Silvesterfeuerwerk aufgesammelt, sondern neben dem alltäglichen, sorglosen Weggeworfenen oder Fallengelassenen auch allerlei Kuriosen. Darunter war ein Kinderfahrradsitz, eine Unterhose wie auch Autoreifen. Und dass, obwohl das für Senzig zuständige Abfallentsorgungsunternehmen pro Jahr und Haushalt bis zu fünf Autoaltreifen kostenlos abholt.

Was für die Umweltfreunde nicht nur beschwerlich aufzulesen war, sondern sie auch bekümmerte, waren die zahlreichen Zigarettenstummel allerorts. Das darin enthaltene Mikroplastik eines Stummels braucht ca. 15 Jahre bis es sich abgebaut hat und kann dabei bis zu 1000 Liter Wasser vergiften.

Nachdem der gesammelte Müll zusammengetragen und für die Abholung des Städtischen Betriebshofes bereitgestellt worden war, gab es für alle Beteiligten noch eine gemeinsame Mahlzeit.

Ein herzliches Dankeschön an alle fleißigen Helferinnen und Helfer, vom Kindergartenkind bis zum Rentner! Auch künftig werden die Senziger Vereine zu ähnlichen Aktionen wieder einladen.

Text: Maria F.

Zwischen Film und Gartenzaun: Inspirationen für mehr Natur vor der Haustür

Zwei Filmabende, viele Eindrücke – und vor allem eines: Lust, genauer hinzuschauen – oder vielleicht sogar neu hinzusehen.

Im Rahmen der Ökofilmtour durften wir gleich zwei sehr unterschiedliche, aber gleichermaßen inspirierende Filme erleben. Beide haben gezeigt, wie vielfältig Wege sein können, sich für Natur und Landschaft einzusetzen – und dass es dabei nicht um Perfektion, sondern um Entwicklung geht. 

Der Film über das Leben von Michael Succow, oft als „Vater der Naturparks“ bezeichnet, hat eindrucksvoll vermittelt, was es bedeutet, sich über Jahrzehnte hinweg für eine Idee einzusetzen. Rückschläge gehören dazu – entscheidend ist, dranzubleiben, Chancen zu erkennen und zu nutzen. Was anfangs unmöglich erscheint, kann mit Ausdauer und Zusammenarbeit Wirklichkeit werden. Im anschließenden Gespräch mit Dr. Martin Flade (ehemals Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin) und Hannes Hause (Ranger) wurde deutlich, wie komplex die Umsetzung von Schutzgebieten ist – damals wie heute. Gleichzeitig wurde aber auch spürbar, wie viel bereits erreicht werden konnte, oft im Miteinander mit Landwirtschaft und den Menschen vor Ort. Ein Beispiel, das besonders in Erinnerung bleibt: Durch gezielte Pflegemaßnahmen konnte einer bereits verschwunden geglaubten Orchideenart wieder ein Lebensraum gegeben werden – ein Erfolg, der zeigt, dass sich Engagement auszahlen kann.

Auch der zweite Film „Marias Garten – ein ökologisches Paradies auf märkischem Boden“ eröffnete neue Perspektiven. Er erzählt die Geschichte einer Künstlerin, die ohne landwirtschaftliche Vorkenntnisse begann und heute auf großer Fläche einen Ort geschaffen hat, der sowohl Menschen als auch einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten Raum bietet. Im Mittelpunkt steht dabei nicht Verzicht, sondern ein anderer Blick auf Nutzung: natürliche Kreisläufe stärken, Vielfalt zulassen und Kooperation fördern. Das anschließende Gespräch zeigte, wie groß das Interesse an naturnahem Gärtnern ist – und wie viele Ideen sich auch im Kleinen umsetzen lassen. Dabei wurde ein Gedanke besonders greifbar: Wir dürfen lernen, neu zu sehen. Ein Garten muss nicht immer „aufgeräumt“ wirken, um wertvoll zu sein – im Gegenteil. Gerade in der vermeintlichen Unordnung steckt oft das meiste Leben. Ein liegen gelassener Laubhaufen wird zum Lebensraum für Insekten, die wiederum Vögel anlocken. Was für uns zunächst ungewohnt aussehen mag, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als lebendiges Zusammenspiel vieler kleiner und großer Akteure. Wer Vielfalt zulässt, wird mit Beobachtungen belohnt, die ein klassisch „ordentlicher“ Garten oft nicht bieten kann. Viele dieser Ansätze werden bereits in unserer Region gelebt, etwa in Gärten, die als „Natur im Garten“ ausgezeichnet sind und durch ihre besondere Strukturvielfalt und Artenreichtum hervorstechen. Und ganz nebenbei bringen sie auch praktische Vorteile: Mehr Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten sorgen für eine zuverlässigere Bestäubung unserer Pflanzen. Ein lebendiger Boden – etwa durch liegen gebliebenes Laub – wird fruchtbarer und widerstandsfähiger. 

Beide Abende haben gezeigt: Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Aber es gibt viele Möglichkeiten, sich einzubringen – im Großen wie im Kleinen. Oft beginnt es mit einem neuen Blick auf das, was schon da ist.

Wer Lust hat, sich weiter auszutauschen, Ideen mitzunehmen oder eigene Erfahrungen zu teilen, ist herzlich zur 3. Senziger Pflanzenbörse am 25.04. eingeladen. Sie bietet eine schöne Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Pflanzen zu tauschen und neue Impulse für Garten und Natur direkt vor der eigenen Haustür zu sammeln.

Fahrschule Epping in Senzig: Freie Fahrt!

Das Gewerbeleben in Senzig ist um eine Attraktion reicher: Mitte Januar eröffnete die Fahrschule Epping ihren Zweitstandort am Schiedeholz. Zur Eröffnungsfeier spendierte Inhaber Thomas Epping leckere Häppchen, Snacks und Getränke. Zudem durften sich Kinder am Fahrsimulator ausprobieren. Als Höhepunkt überreichten die Freizeitfußballer Gin Kickers von der SG Südstern Senzig, bei denen Epping selbst mitkickt, eine neue Werbetafel für den neuen Standort der Fahrschule. Die ersten Theoriekurse starteten in der vergangenen Woche.

Das Unternehmen gibt es bereits seit 1990. Vor 17 Jahren übernahm Thomas Epping die Leitung. Insgesamt beschäftigt er elf Fahrlehrer, die zwischen dem Hauptstandort in Zeuthen und Senzig wechseln. Ausgebildet wird in den PKW-Klassen B und BE, den Motorrad-Klassen A, A1 und A2 sowie den LKW-Klassen C und CE. Das Büro in Senzig befindet sich am Schiedeholz 1 (Ecke Birkenallee) und ist dienstags und donnerstags jeweils von 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet. Das Netzwerk für Senzig wünscht viel Erfolg!

Text: Stefan Rentzsch

Erste Ausstellung 2026 – Herbert Liebigs bewegtes Künstlerleben

Am 16. Januar eröffneten wir mit einer Vernissage die erste Ausstellung des Jahres 2026 im KunstSCHAUfenster mit Radierungen, Drucken und Karikaturen eines außergewöhnlichen Künstlers, Herbert Liebig, der von 1909 bis 1976 lebte. Die Neugier war groß, der Zuspruch riesig, die Sitzmöglichkeiten im NetzWERK bis auf den letzten Platz belegt. Und das, obwohl die meisten der Besucher den Namen des Künstlers Herbert Liebig, der sich selbst und den seine Freunde nur „Justus“ nannten, wohl noch nie gehört hatten. Das Senziger KunstSCHAUfenster ist mittlerweile eine Institution geworden.

Wer war also dieser Herbert „Justus“ Liebig, an den sich seine Angehörigen und Zeitgenossen als einen talentierten, hilfsbereiten Menschenfreund mit einem ganz besonderen Witz und Humor erinnern?

Seine Biografie ist bewegend und sehr beeindruckend. In seinen frühen Jahren lebte er in Berlin, erlernte den Beruf eines Möbeltischlers, studierte Werbung/ Grafik an der Kunstschule für angewandte Kunst in Berlin- Charlottenburg und arbeitete als Grafiker in einem Atelier. Bereits 1934 lernte er seine Frau Edith kennen, die jüdischer Herkunft war. 1941 kam ihre gemeinsame Tochter Marion zur Welt. Frau und Tochter fanden Unterschlupf in Linde bei Löwenberg und überlebten mit Hilfe die Nazizeit (Tochter Marion über ihre Mutter: https://loewenhardtfoundation.org/de/neubaeuerin-edith-liebig-loewenhardt/) Herbert Liebig landete als Gegner der Nationalsozialisten im Gefängnis und sollte an der Ostfront verheizt werden, kam in sowjetische Kriegsgefangenschaft und wurde 1946 entlassen. Edith und Herbert Liebig heirateten 1947. In diesem Jahr wurde auch Sohn Peter Max Georg geboren. Sie lebten vorerst in Linde und zogen 1953 nach Niederlehme. Herbert Liebig arbeitete im Amt für Literatur und Verlagswesen im Ministerium für Kultur und setzte sich für eine progressive und undogmatische Kulturpolitik ein. Er pflegte Freundschaften zu vielen bildenden Künstlern.

Herbert Liebig blieb Zeit seines Lebens Künstler, Handwerker und Tüftler. So brachte er sich die Technik der Kaltnadel- Radierung selbst bei. Für den Druck baute er sich eine Presse aus einer alten Heißmangel.

Für unser KunstSCHAUfenster eine Auswahl aus dem umfangreichen Werk des Künstlers zu treffen, das meist noch nie öffentlich gezeigt wurde und in vielen Mappen im Nachlass der Angehörigen schlummerte, war nicht ganz einfach. Für die Senziger Ausstellung wählten wir verschiedene Inhalte aus der Zeit von 1945 bis 1976, die das breitgefächerte Wirken Liebigs repräsentieren. So war eine kleine Auswahl an Werken zu sehen, in denen er seine Haftzeit in Berlin-Moabit verarbeitete. Es werden seine legendären künstlerisch gestalteten Glückwunschkarten gezeigt, den überwiegenden Raum nehmen jedoch seine vielen satirischen Einlassungen zur Zeitgeschichte ein, die sich zwar manchmal erst auf den zweiten Blick erschließen, die die Vernissage Besucher dann schmunzeln und auch lauthals lachen ließen.

Herbert Liebig hinterließ auch einige witzige Tondokumente, von denen wir uns zur Belustigung der Besucher für die „Haustürgespräche“ entschieden.

Unser Dank gilt den Angehörigen von „Justus“, insbesondere Sabine Teichmann und ihrer Schwester Susanne als Enkelinnen, dass sie ihre Mappen geöffnet und ihre Erinnerungen einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt haben. Und dies nicht nur für diese Ausstellung, denn sie geben den Besuchern die Möglichkeit, einen echten Druck von Herbert „Justus“ Liebig mit nach Hause zu nehmen, wovon bei der Vernissage reichlich Gebrauch gemacht wurde.

Die Ausstellung ist noch bis zum 27.Februar im NetzWERK zu sehen.

Text: Burkhard Minack

Nachtrodeln am Bullenberg – Winterfreuden in Senzig

So einen ersten Winter-Samstag im neuen Jahr gab es lange nicht in Senzig. Es hatte kräftig geschneit und der Bullenberg avancierte im Handumdrehen zum Rodelmekka. Und das nicht nur am Tag! Ab 18 Uhr waren am 3. Januar die Senziger für vier Stunden zum Nachtrodeln an ihrem hell erleuchteten „Hausberg“ eingeladen. Rund 350 große und kleine Winterfans hatten sich mit ihren Schlitten und anderem, zum Teil ausgefallenem Rutschequipment eingefunden und sausten unermüdlich den Hang hinunter. Kaum unten angekommen, ging es wieder hinauf und erneut hinab. So schön kann Winter sein!

Von den Besuchern gab es viel Lob für die Idee und die spontane Umsetzung durch Senziger Bürger. Was so ein kleiner Ort auf die Beine stellt, hieß es oft. Ein Gast meinte: „Der Bullenberg ist der schönste Rodelberg in ganz Brandenburg“!

bd/pd

Weihnachtswanderung 2025 – Ein unvergesslicher Tag trotz Regen!

Heute, am 23. Dezember 2025, machten sich 31 mutige Wanderer auf den Weg – das miese Wetter konnte uns nicht aufhalten! Unsere Route führte uns von Senzig durch den Tiergarten bis nach Neue Mühle. Von dort ging es weiter nach Klein Venedig, wo wir auf der Halbinsel des zweiten Sees von zwei Wichtellinnen mit Glühwein, Krapfen, Stollen und Lebkuchen verwöhnt wurden.

Ein herzliches Dankeschön an Christiane, die wie jedes Jahr die leckeren Krapfen mitbrachte, und an Angie, die trotz Regen für uns Wichtelte. Der Rückweg führte uns wieder durch Neue Mühle, wo sich unsere Gruppe in verschiedene Richtungen verteilte.

Allen ein wunderschönes Weihnachtsfest – wir sehen uns nächstes Jahr wieder!

Viele liebe Grüße, Raimund Wolter

Spaziergang mit der Bürgermeisterin in Senzig – ein kurzer Rückblick

Heute waren wir mit der Bürgermeisterin Michaela Wiezorek und Mitarbeiter:innen aus allen Verwaltungsbereichen unterwegs – und es gibt viel zu berichten.

Station 1: Seebrücke

Es wurde die Idee vorgestellt, dass ab dem kommenden Jahr die LUTRA GmbH als 100-prozentiges Unternehmen der Stadt Königs Wusterhausen die Entwicklung der Seebrücke inklusive der Klärung aller rechtlichen und zukünftigen Fragen übernimmt. Der Saisonstart 2026 ist damit in verlässlichen Händen und mit viel Herzblut geplant.

Station 2: SG Südstern Senzig

Der inzwischen zweitgrößte Verein in Königs Wusterhausen präsentierte sich mit einem kurzen Update durch seinen Vorstand: Letzte Bauarbeiten, sinnvolle Investitionen und neue, unterstützenswerte Pläne stehen an.

Station 3: Alte Deponie

Die gute Nachricht: Die Vorbereitungen und notwendigen Beschlüsse für den Schulstandort neben der Deponie werden vorbereitet – längst überfällig! Auch der Platz 2 in der Prioritätenliste der städtischen Bauvorhaben (Gemeinbedarfsflächen) wurde heute bestätigt. Die Schlechte Nachricht: Die Einwände des Forstes sind noch nicht beigelegt.

Kleine Info für den nächsten Stammtischabend:

Wer den höchsten Berg von Senzig – zugleich der höchste von ganz Königs Wusterhausen – noch nicht bestiegen hat, kann dies gemeinsam mit dem Netzwerk Senzig tun. Zweimal jährlich bietet das Netzwerk geführte Bergwanderungen an. Die Termine für 2026 werden in Kürze auf der Homepage – u.a. unter www.netzwerk-senzig.de/senzig-wandert/ – veröffentlicht.

Letzter Punkt: Behelfsmäßiger Radweg nach Bindow

Was wurde in den letzten Tagen bereits gemunkelt? Die Submission – also die Angebotsabgabe der Bieter:innen – erfolgreich abgeschlossen, und die Maßnahme konnte vergeben werden. Allerdings verzögert sich der nächste Schritt, da noch Abstimmungen mit der Forstverwaltung ausstehen. Diese betreffen vor allem offene Fragen, die vor Baubeginn geklärt werden müssen. Dadurch sind Kostenanpassungen nötig, was auch eine Anpassung von Fördermittelzeitraum und -höhe erfordert. Die Fördermittel selbst sind jedoch weiterhin gesichert. Sobald alle Genehmigungen vorliegen, soll der Baustart – wetterabhängig – spätestens im Frühjahr 2026 erfolgen. 

KI-Symbolbild eines Radweges

Dies wurde nun im Rahmen des Spaziergangs der Stadtverwaltung so bestätigt. Es wurde auch darum gebeten, nicht von einem Radweg zusprechen, sondern von einem Weg mit einer wassergebundenen Decke, der auch mit Rad befahren werden kann.

Fazit: Unser Engagement zeigt Wirkung! Nicht immer im Wunschtempo, aber mit guten Wendungen und sichtbaren Ergebnissen. Weiter so – wir bleiben dran!

Vernissage: Ulrike Koch präsentiert „Kalenderblätter“

Vom 14. November bis zum 19. Dezember 2025 zeigt Ulrike Koch ihre Arbeiten in der Ausstellung „Kalenderblätter“. Die Eröffnung fand am Freitag, den 14. November, im Netzwerk Senzig statt. Horst W. König würdigte in seiner Laudatio besonders die Vielfalt der Motive und künstlerischen Techniken der Künstlerin.

Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, Ulrike Koch persönlich kennenzulernen und mit ihr ins Gespräch zu kommen. Ein Höhepunkt des Abends war ein Interview, das Hella Meyer-König mit der Künstlerin führte. Darin berichtete Ulrike Koch über ihre Anfänge und ihren künstlerischen Werdegang im Malen und Zeichnen.

Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von Franziska Neuhauß, die auf der Querflöte feinfühlig ausgewählte Stücke der europäischen Spätromantik interpretierte. Die Musik inspirierte die Besucher zu lebhaften Diskussionen über die ausgestellten Werke.

Text: Hella König

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