Sonne pur zum 6. Tiergartenfest – Fröhliches Fest für Jung und Alt

Wenn der König ruft, strahlt die Sonne. Auch zur 6. Ausgabe des Königlichen Tiergartenfestes am vergangenen Wochenende war auf Klärchen Verlass. Das von der Stadt Königs Wusterhausen ausgerichtete und vom Senziger Netzwerk organisierte und koordinierte Event ist bei vielen Menschen ein fester Termin im Kalender: Es kamen rund 1500 große und kleine Besucher zur Streuobstwiese, um das Leben zu feiern und sich dabei über Wald und Umwelt zu informieren. Traditionell wurde das Fest von Bürgermeisterin Michaela Wiezorek eröffnet. 

Wie schon in den Jahren zuvor, war es ein buntes Fest für die ganze Familie, für Jung und Alt, für Groß und Klein, die sich königlich amüsierten. Selbst Seine Majestät Friedrich Wilhelm I. nebst Gattin Sophie Dorothea fanden Gefallen an dem Trubel. Der König ließ es sich nicht nehmen einer Runde von Jungen und Mädchen Schnurren aus seiner Kindheit im früheren Jagdschloss in Königs Wusterhausen zu erzählen. Traditionell wurde das Fest von über 20 ehrenamtlichen Vereinen und Akteuren auf die Beine gestellt, die über ihr Engagement beim Schutz des Waldes und der Umwelt Auskunft gaben und Mitmachaktivitäten für Kinder anboten.

König Friedrich Wilhelm I. (1688-1740), der sogenannte Soldatenkönig, hatte vor 301 Jahren das für seine leiblichen Bedürfnisse gedachte Jagdrevier anlegen lassen. Heute ist das Areal ein beliebtes Ziel für Ausflügler aus der Region und Berlin.

Text: bd/pd
Bild: er / fz / rs / www.instagram.com/stadt_koenigswusterhausen/

Hilfe im Alltag: Ein informativer Nachmittag beim Kaffee-Treff in Senzig

Zu diesem Kaffee-Treff konnten wir zum einen Heike Lange, Mitarbeiterin des häuslichen Pflegedienstes der VS Bürgerhilfe Königs Wusterhausen gewinnen. Sie hat einen Vortrag über die verschiedenen Möglichkeiten der Unterstützung durch den Pflegedienst, die jedem – ob mit oder ohne Pflegegrad – zur Verfügung stehen, gehalten und auch den Unterschied zu den Leistungen der Krankenkassen dargelegt. Ihre Ausführungen wurden mit großem Interesse verfolgt. Vieles war für die Zuhörer neu, vor allem die Leistungen der Krankenkassen auf diesem Gebiet.

Zum anderen informierte anschließend Thomas Gaida über die neue AG Nachbarschaftshilfe im Netzwerk für Senzig und erläuterte, welche konkrete Hilfe die Mitglieder der AG gewähren können.

Dieser monatliche Kaffee-Treff war für viele ein sehr aufschlussreicher und informativer Nachmittag.

Text: B. Marzahl

Bild: B. Marzahl, E. Roch

Volle Container: Riesiger Erfolg bei der Schrottsammlung an der Grundschule

Bei strahlendem Sonnenschein verwandelte sich der Dorfplatz vor der Grundschule Am Krimnicksee kürzlich in einen echten Umschlagplatz für den guten Zweck. Die jährliche, traditionelle Schrottsammlung stand wieder an – und was dann geschah, übertraf alle Erwartungen. Ein Ansturm, der begeistert!

Ursprünglich waren zwei Container bereitgestellt worden, um alte Fahrräder, verrostete Gartengeräte, ausrangierte Töpfe, viele Grills, viele Pfannen und ein großer Schwung Bremsscheiben aufzunehmen. Der Andrang von fleißigen Helfern und Spendern war so gigantisch, dass die Kapazitäten schnell an ihre Grenzen stießen. Kurzfristig musste ein dritter Container organisiert werden, um den riesigen Berg an mitgebrachtem Metall überhaupt unterzubringen!

Über 20 Tonnen Altmetall kam zusammen, was zu ca. 3.000 EUR an Einnahmen führte. Wahnsinn!

Wir finden es stark, wie hier die Schulgemeinschaft untersützt wird. Der gesammelte Schrott wird direkt zum örtlichen Schrottplatz gefahren. Das dort ausgezahlte Geld fließt zu einhundert Prozent in zukünftige Projekte und Anschaffungen für die Kinder. Ein riesiges Dankeschön geht an alle großen und kleinen Sammler, die so fleißig Keller, Schuppen und Garagen ausgemistet haben – und natürlich an alle, die mit angepackt haben, um diesen Tag zu einem echten Rekorderfolg zu machen!

Ein gelungener Auftakt — Senzig Mitte startet die Flohmarkt-Reihe

Der Garagen- und Hofflohmarkt in Senzig Mitte am vergangenen Samstag zeigte, wie lebendig ein Ort sein kann, wenn viele Menschen eine gemeinsame Idee teilen. 32 Haushalte öffneten ihre Höfe und starteten eine Reihe von drei großen Märkten, die in allen Senziger Dorfteilen stattfinden sollen. Die Stimmung war ruhig, freundlich und von echter Neugier geprägt. Wer durch die Straßen ging, stellte schnell fest, dass hier mehr als nur gebrauchte Dinge angeboten wurden. Es war ein Tag, an dem der Ort sich selbst präsentierte.

Die Stimmen der Besucher bestätigen das. Eine Familie, die oft in Brandenburg unterwegs ist, entdeckte Senzig zum ersten Mal. Sie sprach von einem gepflegten Ort, der am Wasser liegt, und von den vielen freundlichen Begegnungen. Beim Schlendern wechselten kleine Fundstücke den Besitzer. Der nächste Termin am 13. September steht bereits fest.

Auch aus der Nachbarschaft kam Zustimmung. Eine Besucherin lobte die Organisation und sagte, es sei eine schöne Idee, die sich weiterverbreiten werde. Sie freut sich schon auf die Märkte in den anderen Dorfteilen.

Mehr als 40 Aussteller waren es am Ende, da sich am Samstag noch weitere Haushalte anschlossen. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Besucher und Aussteller beschrieben den Tag als gelungen.

Der Markt in Senzig Mitte war mehr als ein Flohmarkt. Er war ein Zeichen dafür, wie Gemeinschaft entsteht, wenn Menschen ihre Türen öffnen und der Ort sich zeigt, auch über die Ortsgrenze hinaus. Die beiden Märkte in den anderen Dorfteilen werden daran gemessen werden. Wenn der Auftakt ein Maßstab ist, kann man sich auf viel freuen.

Bereits jetzt nehmen wir Anmeldungen aus den anderen beiden Ortsteilen entgegen:

Läuferinnen und Läufer aus der Region trafen sich zum Senziger Heidelauf 2026

Der Senziger Heidelauf fand in diesem Jahr unter nahezu idealen Bedingungen statt. Bei sonnigem, angenehm temperiertem Wetter gingen zahlreiche Läuferinnen und Läufer an den Start und sorgten für einen sportlich überzeugenden Wettkampf. Die Organisation verlief reibungslos, was den Teilnehmenden wie auch den Zuschauenden einen entspannten und zugleich spannenden Vormittag ermöglichte.

Auffällig war die große regionale Vielfalt im Starterfeld. Neben Sportlerinnen und Sportlern aus Senzig und der unmittelbaren Umgebung waren auch Teilnehmende aus Potsdam, Fürstenwalde, Berlin, Wildau und weiteren Orten vertreten. Die ortsansässige SG Südstern war hingegen nur mit wenigen Läuferinnen und Läufern vertreten.

Die Ergebnisse der drei Distanzen zeigen eindrucksvoll das sportliche Niveau des Laufs. Auf der 2‑Kilometer‑Strecke setzte sich Ella Franzke (WSG 81 Königs Wusterhausen) in 10:05 Minuten an die Spitze. Über 4 Kilometer gewann Julian Domke in 14:43 Minuten. Auch auf der 10‑Kilometer‑Distanz war Julian Domke nicht zu schlagen und erreichte das Ziel nach 36:26 Minuten. Bemerkenswert ist, wenn Vier- und Fünfjährige schneller laufen als manche ältere Teilnehmende.

Neben der Gesamtwertung gab es natürlich auch die Wertungen in den einzelnen Klassen – je nach Alter und Geschlecht. Was gerechter aber nicht weniger

Alle Resultate, inkl. der Wertungen in den einzelnen Klassen – je nach Alter und Geschlecht, sind über die offizielle Ergebnisliste abrufbar:
Ergebnisse Senziger Heidelauf .

Pflanzenbörse 2026 – Grünes Gärtnern, Igelhilfe und Inspiration für naturnahe Gärten

Unsere diesjährige Pflanzenbörse zog erneut zahlreiche Gartenbegeisterte an, und viele Pflänzchen fanden ein neues Zuhause. Auch das Wetter meinte es wieder gut mit uns.

Das Angebot war vielfältig: Neben Gemüsepflanzen wie Tomaten, Kürbis und Kohlrabi gab es auch Pflanzen für schattige Gartenbereiche, zahlreiche Arten für einen naturnahen Garten, Frühblüher und vieles mehr..

Erstmalig bereicherten in diesem Jahr Katja und Sandra von den Stachelrittern unsere Pflanzenbörse. Sie berichteten engagiert von ihrer wertvollen Arbeit als Igelhelferinnen und vermittelten viele praktische Tipps, wie jeder den Igel im eigenen Garten unterstützen kann. Besonders besorgniserregend war ihre Schilderung, dass im vergangenen Jahr viele stark abgemagerte Igel gefunden wurden.

Passend dazu gab es direkt am benachbarten Stand eine Auswahl an insektenfreundlichen Pflanzen, die nicht nur Insekten fördern, sondern auch Igeln helfen, ausreichend Nahrung zu finden. Denn ein naturnaher Garten bietet die Grundlage für eine funktionierende Nahrungskette. Viele dieser Pflanzen werden oft noch als „Unkraut“ betrachtet, obwohl ihre Bedeutung für die Artenvielfalt enorm ist. So ist beispielsweise die purpurrote Taubnessel, die aktuell in vielen Gärten blüht, eine wichtige Nahrungsquelle für 43 Wildbienenarten, 26 Raupenarten (davon zwei sogar spezialisiert auf Taubnesseln), drei Schwebfliegenarten und vier Käferarten.

Gerade in diesem Zusammenhang möchten wir auch auf den „Mähfreien Mai “ aufmerksam machen: Wer seinen Rasen im Mai seltener oder gar nicht mäht, lässt Wildpflanzen wie Taubnessel, Klee oder Löwenzahn blühen und schafft damit wertvolle Lebensräume für Insekten. Mehr Insekten bedeuten wiederum mehr Nahrung für Igel und andere Gartentiere. Der Verzicht auf häufiges Mähen ist also eine einfache, aber wirkungsvolle Möglichkeit, den eigenen Garten zu einem kleinen Naturparadies werden zu lassen.

Vielleicht ist dies ein schöner Anstoß zum Umdenken – hin zu mehr Gelassenheit im Garten und zu einem bewussteren Umgang mit der Natur direkt vor der eigenen Haustür.

Wir freuen uns sehr über das große Interesse an unserer Pflanzenbörse und nehmen Anregungen sowie Feedback von Besucherinnen und Besuchern jederzeit gern entgegen. Nur gemeinsam können wir unsere Veranstaltung weiterentwickeln und noch naturnäher gestalten.

Es ist vollbracht: Sicheres fahren mit dem Rad nach Bindow

Idee entwickeln, vernetzen, dranbleiben, nachhaken – und nun ist es geschafft. Wir haben als AG Kommunales das Projekt entwickelt, maßgeblich begleitet und unterstützt. Ein provisorische Befestigung eines Brandschutzstreifens sorgt nun für ein sicheres Radfahren nach Bindow, fernab der Landesstraße L40.

In enger Zusammenarbeit mit dem Ortsbeirat, den Kommunen Königs Wusterhausen und Heidesee, der Försterei, dem Landkreis Dahme-Spreewald (LDS) sowie dem Tourismus- und Radverband konnte ein zügiger und bedeutender Beitrag zur Verbesserung der regionalen Infrastruktur und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit geleistet werden.

Besonders hervorzuheben: Zwischenzeitlich drohte das Projekt aufgrund kostenintensiver Auflagen der Forstbehörde zu scheitern. Doch durch kontinuierliches Engagement, konstruktiven Austausch und den gemeinsamen Willen zur Umsetzung konnte die Realisierung erfolgreich gesichert werden.

Damit steht dieses Projekt beispielhaft für eine zukunftsorientierte, nachhaltige und wegweisende Entwicklung in unserer Region.

Unser besonderer Dank gilt allen Beteiligten für ihr Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit, die dieses Vorhaben möglich gemacht hat.

Corinna Röder, AG Kommunales

Übersichtskarte

Wer den Weg noch nicht entdeckt hat, kann sich hier orientieren. Der Startpunkt liegt in der Siedlung Senzig, Am Fließ, zwischen der Straße und dem letzten Haus. Nach einem kurzen, kurvigen Abschnitt führt der Weg schnurstracks geradeaus bis kurz vor die Einmündung der Bindower Straße. Dort muss man wieder auf die Straße wechseln, um die Brücke zu überqueren.

Bitte an der Einmündung zur Straße besonders vorsichtig sein.

Weitere Informationen zum Radweg-Projekt

Alle weiteren Details zur Verbesserung der Radweginfrastruktur rund um unser Dorf finden Sie auf der Webseite der Stadt Königs Wusterhausen.

Gemeinschaftsaktion der Vereine: Frühjahrsputz mit überraschenden Fundstücken

Die Sonne scheint, der Lenz ist da – was gibt’s da Sinnvolleres, als die erwachende Natur von Unrat zu befreien? So dachten jedenfalls rund 40 Senzigerinnen und Senziger, als sie vergangenen Samstagvormittag gemeinsam loszogen und Müll von Grünflächen, Gehwegen und Straßen ihres Ortes aufsammelten.

Nach zwei Stunden hatten sie nicht nur die letzten Reste vom Silvesterfeuerwerk aufgesammelt, sondern neben dem alltäglichen, sorglosen Weggeworfenen oder Fallengelassenen auch allerlei Kuriosen. Darunter war ein Kinderfahrradsitz, eine Unterhose wie auch Autoreifen. Und dass, obwohl das für Senzig zuständige Abfallentsorgungsunternehmen pro Jahr und Haushalt bis zu fünf Autoaltreifen kostenlos abholt.

Was für die Umweltfreunde nicht nur beschwerlich aufzulesen war, sondern sie auch bekümmerte, waren die zahlreichen Zigarettenstummel allerorts. Das darin enthaltene Mikroplastik eines Stummels braucht ca. 15 Jahre bis es sich abgebaut hat und kann dabei bis zu 1000 Liter Wasser vergiften.

Nachdem der gesammelte Müll zusammengetragen und für die Abholung des Städtischen Betriebshofes bereitgestellt worden war, gab es für alle Beteiligten noch eine gemeinsame Mahlzeit.

Ein herzliches Dankeschön an alle fleißigen Helferinnen und Helfer, vom Kindergartenkind bis zum Rentner! Auch künftig werden die Senziger Vereine zu ähnlichen Aktionen wieder einladen.

Text: Maria F.

Zwischen Film und Gartenzaun: Inspirationen für mehr Natur vor der Haustür

Zwei Filmabende, viele Eindrücke – und vor allem eines: Lust, genauer hinzuschauen – oder vielleicht sogar neu hinzusehen.

Im Rahmen der Ökofilmtour durften wir gleich zwei sehr unterschiedliche, aber gleichermaßen inspirierende Filme erleben. Beide haben gezeigt, wie vielfältig Wege sein können, sich für Natur und Landschaft einzusetzen – und dass es dabei nicht um Perfektion, sondern um Entwicklung geht. 

Der Film über das Leben von Michael Succow, oft als „Vater der Naturparks“ bezeichnet, hat eindrucksvoll vermittelt, was es bedeutet, sich über Jahrzehnte hinweg für eine Idee einzusetzen. Rückschläge gehören dazu – entscheidend ist, dranzubleiben, Chancen zu erkennen und zu nutzen. Was anfangs unmöglich erscheint, kann mit Ausdauer und Zusammenarbeit Wirklichkeit werden. Im anschließenden Gespräch mit Dr. Martin Flade (ehemals Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin) und Hannes Hause (Ranger) wurde deutlich, wie komplex die Umsetzung von Schutzgebieten ist – damals wie heute. Gleichzeitig wurde aber auch spürbar, wie viel bereits erreicht werden konnte, oft im Miteinander mit Landwirtschaft und den Menschen vor Ort. Ein Beispiel, das besonders in Erinnerung bleibt: Durch gezielte Pflegemaßnahmen konnte einer bereits verschwunden geglaubten Orchideenart wieder ein Lebensraum gegeben werden – ein Erfolg, der zeigt, dass sich Engagement auszahlen kann.

Auch der zweite Film „Marias Garten – ein ökologisches Paradies auf märkischem Boden“ eröffnete neue Perspektiven. Er erzählt die Geschichte einer Künstlerin, die ohne landwirtschaftliche Vorkenntnisse begann und heute auf großer Fläche einen Ort geschaffen hat, der sowohl Menschen als auch einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten Raum bietet. Im Mittelpunkt steht dabei nicht Verzicht, sondern ein anderer Blick auf Nutzung: natürliche Kreisläufe stärken, Vielfalt zulassen und Kooperation fördern. Das anschließende Gespräch zeigte, wie groß das Interesse an naturnahem Gärtnern ist – und wie viele Ideen sich auch im Kleinen umsetzen lassen. Dabei wurde ein Gedanke besonders greifbar: Wir dürfen lernen, neu zu sehen. Ein Garten muss nicht immer „aufgeräumt“ wirken, um wertvoll zu sein – im Gegenteil. Gerade in der vermeintlichen Unordnung steckt oft das meiste Leben. Ein liegen gelassener Laubhaufen wird zum Lebensraum für Insekten, die wiederum Vögel anlocken. Was für uns zunächst ungewohnt aussehen mag, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als lebendiges Zusammenspiel vieler kleiner und großer Akteure. Wer Vielfalt zulässt, wird mit Beobachtungen belohnt, die ein klassisch „ordentlicher“ Garten oft nicht bieten kann. Viele dieser Ansätze werden bereits in unserer Region gelebt, etwa in Gärten, die als „Natur im Garten“ ausgezeichnet sind und durch ihre besondere Strukturvielfalt und Artenreichtum hervorstechen. Und ganz nebenbei bringen sie auch praktische Vorteile: Mehr Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten sorgen für eine zuverlässigere Bestäubung unserer Pflanzen. Ein lebendiger Boden – etwa durch liegen gebliebenes Laub – wird fruchtbarer und widerstandsfähiger. 

Beide Abende haben gezeigt: Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Aber es gibt viele Möglichkeiten, sich einzubringen – im Großen wie im Kleinen. Oft beginnt es mit einem neuen Blick auf das, was schon da ist.

Wer Lust hat, sich weiter auszutauschen, Ideen mitzunehmen oder eigene Erfahrungen zu teilen, ist herzlich zur 3. Senziger Pflanzenbörse am 25.04. eingeladen. Sie bietet eine schöne Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Pflanzen zu tauschen und neue Impulse für Garten und Natur direkt vor der eigenen Haustür zu sammeln.

Fahrschule Epping in Senzig: Freie Fahrt!

Das Gewerbeleben in Senzig ist um eine Attraktion reicher: Mitte Januar eröffnete die Fahrschule Epping ihren Zweitstandort am Schiedeholz. Zur Eröffnungsfeier spendierte Inhaber Thomas Epping leckere Häppchen, Snacks und Getränke. Zudem durften sich Kinder am Fahrsimulator ausprobieren. Als Höhepunkt überreichten die Freizeitfußballer Gin Kickers von der SG Südstern Senzig, bei denen Epping selbst mitkickt, eine neue Werbetafel für den neuen Standort der Fahrschule. Die ersten Theoriekurse starteten in der vergangenen Woche.

Das Unternehmen gibt es bereits seit 1990. Vor 17 Jahren übernahm Thomas Epping die Leitung. Insgesamt beschäftigt er elf Fahrlehrer, die zwischen dem Hauptstandort in Zeuthen und Senzig wechseln. Ausgebildet wird in den PKW-Klassen B und BE, den Motorrad-Klassen A, A1 und A2 sowie den LKW-Klassen C und CE. Das Büro in Senzig befindet sich am Schiedeholz 1 (Ecke Birkenallee) und ist dienstags und donnerstags jeweils von 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet. Das Netzwerk für Senzig wünscht viel Erfolg!

Text: Stefan Rentzsch

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