Es ist vollbracht: Sicheres fahren mit dem Rad nach Bindow

Idee entwickeln, vernetzen, dranbleiben, nachhaken – und nun ist es geschafft. Wir haben als AG Kommunales das Projekt entwickelt, maßgeblich begleitet und unterstützt. Ein provisorische Befestigung eines Brandschutzstreifens sorgt nun für ein sicheres Radfahren nach Bindow, fernab der Landesstraße L40.

In enger Zusammenarbeit mit dem Ortsbeirat, den Kommunen Königs Wusterhausen und Heidesee, der Försterei, dem Landkreis Dahme-Spreewald (LDS) sowie dem Tourismus- und Radverband konnte ein zügiger und bedeutender Beitrag zur Verbesserung der regionalen Infrastruktur und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit geleistet werden.

Besonders hervorzuheben: Zwischenzeitlich drohte das Projekt aufgrund kostenintensiver Auflagen der Forstbehörde zu scheitern. Doch durch kontinuierliches Engagement, konstruktiven Austausch und den gemeinsamen Willen zur Umsetzung konnte die Realisierung erfolgreich gesichert werden.

Damit steht dieses Projekt beispielhaft für eine zukunftsorientierte, nachhaltige und wegweisende Entwicklung in unserer Region.

Unser besonderer Dank gilt allen Beteiligten für ihr Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit, die dieses Vorhaben möglich gemacht hat.

Corinna Röder, AG Kommunales

Übersichtskarte

Wer den Weg noch nicht entdeckt hat, kann sich hier orientieren. Der Startpunkt liegt in der Siedlung Senzig, Am Fließ, zwischen der Straße und dem letzten Haus. Nach einem kurzen, kurvigen Abschnitt führt der Weg schnurstracks geradeaus bis kurz vor die Einmündung der Bindower Straße. Dort muss man wieder auf die Straße wechseln, um die Brücke zu überqueren.

Bitte an der Einmündung zur Straße besonders vorsichtig sein.

Weitere Informationen zum Radweg-Projekt

Alle weiteren Details zur Verbesserung der Radweginfrastruktur rund um unser Dorf finden Sie auf der Webseite der Stadt Königs Wusterhausen.

Spaziergang mit der Bürgermeisterin in Senzig – ein kurzer Rückblick

Heute waren wir mit der Bürgermeisterin Michaela Wiezorek und Mitarbeiter:innen aus allen Verwaltungsbereichen unterwegs – und es gibt viel zu berichten.

Station 1: Seebrücke

Es wurde die Idee vorgestellt, dass ab dem kommenden Jahr die LUTRA GmbH als 100-prozentiges Unternehmen der Stadt Königs Wusterhausen die Entwicklung der Seebrücke inklusive der Klärung aller rechtlichen und zukünftigen Fragen übernimmt. Der Saisonstart 2026 ist damit in verlässlichen Händen und mit viel Herzblut geplant.

Station 2: SG Südstern Senzig

Der inzwischen zweitgrößte Verein in Königs Wusterhausen präsentierte sich mit einem kurzen Update durch seinen Vorstand: Letzte Bauarbeiten, sinnvolle Investitionen und neue, unterstützenswerte Pläne stehen an.

Station 3: Alte Deponie

Die gute Nachricht: Die Vorbereitungen und notwendigen Beschlüsse für den Schulstandort neben der Deponie werden vorbereitet – längst überfällig! Auch der Platz 2 in der Prioritätenliste der städtischen Bauvorhaben (Gemeinbedarfsflächen) wurde heute bestätigt. Die Schlechte Nachricht: Die Einwände des Forstes sind noch nicht beigelegt.

Kleine Info für den nächsten Stammtischabend:

Wer den höchsten Berg von Senzig – zugleich der höchste von ganz Königs Wusterhausen – noch nicht bestiegen hat, kann dies gemeinsam mit dem Netzwerk Senzig tun. Zweimal jährlich bietet das Netzwerk geführte Bergwanderungen an. Die Termine für 2026 werden in Kürze auf der Homepage – u.a. unter www.netzwerk-senzig.de/senzig-wandert/ – veröffentlicht.

Letzter Punkt: Behelfsmäßiger Radweg nach Bindow

Was wurde in den letzten Tagen bereits gemunkelt? Die Submission – also die Angebotsabgabe der Bieter:innen – erfolgreich abgeschlossen, und die Maßnahme konnte vergeben werden. Allerdings verzögert sich der nächste Schritt, da noch Abstimmungen mit der Forstverwaltung ausstehen. Diese betreffen vor allem offene Fragen, die vor Baubeginn geklärt werden müssen. Dadurch sind Kostenanpassungen nötig, was auch eine Anpassung von Fördermittelzeitraum und -höhe erfordert. Die Fördermittel selbst sind jedoch weiterhin gesichert. Sobald alle Genehmigungen vorliegen, soll der Baustart – wetterabhängig – spätestens im Frühjahr 2026 erfolgen. 

KI-Symbolbild eines Radweges

Dies wurde nun im Rahmen des Spaziergangs der Stadtverwaltung so bestätigt. Es wurde auch darum gebeten, nicht von einem Radweg zusprechen, sondern von einem Weg mit einer wassergebundenen Decke, der auch mit Rad befahren werden kann.

Fazit: Unser Engagement zeigt Wirkung! Nicht immer im Wunschtempo, aber mit guten Wendungen und sichtbaren Ergebnissen. Weiter so – wir bleiben dran!

//JS: XHR‑Dauer messen und an Server senden