Spaziergang mit der Bürgermeisterin in Senzig – ein kurzer Rückblick

Heute waren wir mit der Bürgermeisterin Michaela Wiezorek und Mitarbeiter:innen aus allen Verwaltungsbereichen unterwegs – und es gibt viel zu berichten.

Station 1: Seebrücke

Es wurde die Idee vorgestellt, dass ab dem kommenden Jahr die LUTRA GmbH als 100-prozentiges Unternehmen der Stadt Königs Wusterhausen die Entwicklung der Seebrücke inklusive der Klärung aller rechtlichen und zukünftigen Fragen übernimmt. Der Saisonstart 2026 ist damit in verlässlichen Händen und mit viel Herzblut geplant.

Station 2: SG Südstern Senzig

Der inzwischen zweitgrößte Verein in Königs Wusterhausen präsentierte sich mit einem kurzen Update durch seinen Vorstand: Letzte Bauarbeiten, sinnvolle Investitionen und neue, unterstützenswerte Pläne stehen an.

Station 3: Alte Deponie

Die gute Nachricht: Die Vorbereitungen und notwendigen Beschlüsse für den Schulstandort neben der Deponie werden vorbereitet – längst überfällig! Auch der Platz 2 in der Prioritätenliste der städtischen Bauvorhaben (Gemeinbedarfsflächen) wurde heute bestätigt. Die Schlechte Nachricht: Die Einwände des Forstes sind noch nicht beigelegt.

Kleine Info für den nächsten Stammtischabend:

Wer den höchsten Berg von Senzig – zugleich der höchste von ganz Königs Wusterhausen – noch nicht bestiegen hat, kann dies gemeinsam mit dem Netzwerk Senzig tun. Zweimal jährlich bietet das Netzwerk geführte Bergwanderungen an. Die Termine für 2026 werden in Kürze auf der Homepage – u.a. unter www.netzwerk-senzig.de/senzig-wandert/ – veröffentlicht.

Letzter Punkt: Behelfsmäßiger Radweg nach Bindow

Was wurde in den letzten Tagen bereits gemunkelt? Die Submission – also die Angebotsabgabe der Bieter:innen – erfolgreich abgeschlossen, und die Maßnahme konnte vergeben werden. Allerdings verzögert sich der nächste Schritt, da noch Abstimmungen mit der Forstverwaltung ausstehen. Diese betreffen vor allem offene Fragen, die vor Baubeginn geklärt werden müssen. Dadurch sind Kostenanpassungen nötig, was auch eine Anpassung von Fördermittelzeitraum und -höhe erfordert. Die Fördermittel selbst sind jedoch weiterhin gesichert. Sobald alle Genehmigungen vorliegen, soll der Baustart – wetterabhängig – spätestens im Frühjahr 2026 erfolgen. 

KI-Symbolbild eines Radweges

Dies wurde nun im Rahmen des Spaziergangs der Stadtverwaltung so bestätigt. Es wurde auch darum gebeten, nicht von einem Radweg zusprechen, sondern von einem Weg mit einer wassergebundenen Decke, der auch mit Rad befahren werden kann.

Fazit: Unser Engagement zeigt Wirkung! Nicht immer im Wunschtempo, aber mit guten Wendungen und sichtbaren Ergebnissen. Weiter so – wir bleiben dran!

Update… Der behelfsmäßige Radweg zwischen Senzig und Bindow kommt!

Was für ein schöner Wochenstart – mit einem kleinen Ostergruß aus dem Fachamt: Der Zuwendungsbescheid für den behelfsmäßigen Radweg ist da! Gefördert aus dem Kreisstrukturfond kann die Maßnahme noch in diesem Jahr umgesetzt werden.

Was im letzten Jahr als Idee begann, gemeinsam mit den Bürgermeister:innen von Heidesee und Königs Wusterhausen sowie dem Ortsbeirat Senzig beraten und angeschoben wurde, wird nun Realität:

Ein sicherer, provisorischer Radweg zwischen Senzig und Bindow!

Hier unsere bisherige Berichterstattung

Ein riesiger Dank geht an unser engagiertes Team Radweg der AG Kommunales und an alle, die mitgewirkt haben – durch Gespräche, Sitzungen und Vernetzung über Orts- und Gremiengrenzen hinweg.

Gleichzeitig bleiben wir dran: Unser Ziel bleibt weiterhin eine dauerhafte und sichere Radverkehrsverbindung entlang der L40.

Wir setzen uns weiter dafür ein, dass die Landesbehörde mit der Planung nicht erst 2030 beginnt, sondern deutlich früher.

Bis dahin rollen wir erstmal los – sicherer denn je.

Provisorischer Radweg zwischen Senzig und Bindow: Ein wichtiger Schritt nach vorn

Seit Jahren setzen sich engagierte Bürgerinnen und Bürger, das Netzwerk für Senzig sowie der Ortsbeirat für eine sichere Radverbindung zwischen Senzig und Bindow ein. Der aktuelle Zustand ist unbefriedigend: Der Radweg in Senzig endet an der Birkenallee, und die Weiterfahrt nach Bindow ist entweder über unwegsame Waldwege oder die gefährliche Landesstraße L 40 möglich – eine Strecke, die besonders für Schulkinder ein hohes Risiko darstellt.

Ein Radweg mit hoher Priorität – und trotzdem keine Umsetzung

Bereits seit Jahren steht ein straßenbegleitender Radweg zwischen Senzig und Bindow auf der Prioritätenliste des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg (LS). Auch im Radverkehrskonzept des Landkreises Dahme-Spreewald ist diese Verbindung mit Priorität eins gekennzeichnet. Dennoch teilte der Landesbetrieb nach mehrfachen Anfragen mit, dass in absehbarer Zeit kein Bau geplant ist. 

Ein Umdenken war erforderlich – und genau das hat das Netzwerk für Senzig gemeinsam mit dem Ortsbeirat angestoßen.

Die Alternative: Eine befestigte Feuerwehrschneise als Radweg

Da ein klassischer Radweg derzeit nicht realisierbar ist, suchten die Akteure nach einer tragfähigen Alternative. In intensiven Gesprächen mit den Bürgermeistern beider Kommunen und dem Landesforstbetrieb entstand die Idee, eine bestehende Feuerwehrschneise („Brandstreifen“) parallel zur Straße als Radweg zu nutzen. Diese Schneisen sind ohnehin verpflichtend und dienen der Feuerwehr als Zufahrtswege im Ernstfall. Mit einer entsprechenden Befestigung könnten sie jedoch auch eine sichere und gut befahrbare Verbindung für den Radverkehr bieten.

Finanzierung über den Kreisstrukturfonds

Natürlich bringt auch diese Lösung Kosten mit sich. Um die Umsetzung zu ermöglichen, wurden Fördermittel aus dem Kreisstrukturfonds beantragt – mit Erfolg! Der Kreistag stimmte dem Anliegen einstimmig zu, ein wichtiger Schritt für die Sicherheit von Radfahrern und insbesondere von Schulkindern.

Was passiert als Nächstes?

Nun liegt der Ball bei der Stadt, die Planung weiter voranzutreiben. Konkret bedeutet das:

  • Ein Gestattungsvertrag mit dem Landesforstbetrieb muss abgeschlossen werden, um die Nutzung und den Ausbau des provisorischen Radwegs zu ermöglichen.
  • Eine detaillierte Planung zur Befestigung des Weges steht an.
  • Die Umsetzung muss schnellstmöglich erfolgen, um eine sichere Alternative zur Landesstraße L 40 zu schaffen und die Gelder, die nur in diesem Jahr zur Verfügung stehen zu nutzen.

Gemeinsam für eine sichere Radverbindung

Die Entwicklung zeigt, dass beharrliches Engagement und kreative Lösungen zu echten Fortschritten führen können. Die sichere Verbindung zwischen Senzig und Bindow ist ein wichtiger Schritt für die Schulwegsicherung, den Alltagsradverkehr und die nachhaltige Mobilität in der Region. Nun gilt es, die Umsetzung aktiv voranzutreiben!

Wir bleiben dran und halten euch auf dem Laufenden. 

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