Hilfe im Alltag: Ein informativer Nachmittag beim Kaffee-Treff in Senzig

Zu diesem Kaffee-Treff konnten wir zum einen Heike Lange, Mitarbeiterin des häuslichen Pflegedienstes der VS Bürgerhilfe Königs Wusterhausen gewinnen. Sie hat einen Vortrag über die verschiedenen Möglichkeiten der Unterstützung durch den Pflegedienst, die jedem – ob mit oder ohne Pflegegrad – zur Verfügung stehen, gehalten und auch den Unterschied zu den Leistungen der Krankenkassen dargelegt. Ihre Ausführungen wurden mit großem Interesse verfolgt. Vieles war für die Zuhörer neu, vor allem die Leistungen der Krankenkassen auf diesem Gebiet.

Zum anderen informierte anschließend Thomas Gaida über die neue AG Nachbarschaftshilfe im Netzwerk für Senzig und erläuterte, welche konkrete Hilfe die Mitglieder der AG gewähren können.

Dieser monatliche Kaffee-Treff war für viele ein sehr aufschlussreicher und informativer Nachmittag.

Text: B. Marzahl

Bild: B. Marzahl, E. Roch

Pflanzenbörse 2026 – Grünes Gärtnern, Igelhilfe und Inspiration für naturnahe Gärten

Unsere diesjährige Pflanzenbörse zog erneut zahlreiche Gartenbegeisterte an, und viele Pflänzchen fanden ein neues Zuhause. Auch das Wetter meinte es wieder gut mit uns.

Das Angebot war vielfältig: Neben Gemüsepflanzen wie Tomaten, Kürbis und Kohlrabi gab es auch Pflanzen für schattige Gartenbereiche, zahlreiche Arten für einen naturnahen Garten, Frühblüher und vieles mehr..

Erstmalig bereicherten in diesem Jahr Katja und Sandra von den Stachelrittern unsere Pflanzenbörse. Sie berichteten engagiert von ihrer wertvollen Arbeit als Igelhelferinnen und vermittelten viele praktische Tipps, wie jeder den Igel im eigenen Garten unterstützen kann. Besonders besorgniserregend war ihre Schilderung, dass im vergangenen Jahr viele stark abgemagerte Igel gefunden wurden.

Passend dazu gab es direkt am benachbarten Stand eine Auswahl an insektenfreundlichen Pflanzen, die nicht nur Insekten fördern, sondern auch Igeln helfen, ausreichend Nahrung zu finden. Denn ein naturnaher Garten bietet die Grundlage für eine funktionierende Nahrungskette. Viele dieser Pflanzen werden oft noch als „Unkraut“ betrachtet, obwohl ihre Bedeutung für die Artenvielfalt enorm ist. So ist beispielsweise die purpurrote Taubnessel, die aktuell in vielen Gärten blüht, eine wichtige Nahrungsquelle für 43 Wildbienenarten, 26 Raupenarten (davon zwei sogar spezialisiert auf Taubnesseln), drei Schwebfliegenarten und vier Käferarten.

Gerade in diesem Zusammenhang möchten wir auch auf den „Mähfreien Mai “ aufmerksam machen: Wer seinen Rasen im Mai seltener oder gar nicht mäht, lässt Wildpflanzen wie Taubnessel, Klee oder Löwenzahn blühen und schafft damit wertvolle Lebensräume für Insekten. Mehr Insekten bedeuten wiederum mehr Nahrung für Igel und andere Gartentiere. Der Verzicht auf häufiges Mähen ist also eine einfache, aber wirkungsvolle Möglichkeit, den eigenen Garten zu einem kleinen Naturparadies werden zu lassen.

Vielleicht ist dies ein schöner Anstoß zum Umdenken – hin zu mehr Gelassenheit im Garten und zu einem bewussteren Umgang mit der Natur direkt vor der eigenen Haustür.

Wir freuen uns sehr über das große Interesse an unserer Pflanzenbörse und nehmen Anregungen sowie Feedback von Besucherinnen und Besuchern jederzeit gern entgegen. Nur gemeinsam können wir unsere Veranstaltung weiterentwickeln und noch naturnäher gestalten.

Es ist vollbracht: Sicheres fahren mit dem Rad nach Bindow

Idee entwickeln, vernetzen, dranbleiben, nachhaken – und nun ist es geschafft. Wir haben als AG Kommunales das Projekt entwickelt, maßgeblich begleitet und unterstützt. Ein provisorische Befestigung eines Brandschutzstreifens sorgt nun für ein sicheres Radfahren nach Bindow, fernab der Landesstraße L40.

In enger Zusammenarbeit mit dem Ortsbeirat, den Kommunen Königs Wusterhausen und Heidesee, der Försterei, dem Landkreis Dahme-Spreewald (LDS) sowie dem Tourismus- und Radverband konnte ein zügiger und bedeutender Beitrag zur Verbesserung der regionalen Infrastruktur und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit geleistet werden.

Besonders hervorzuheben: Zwischenzeitlich drohte das Projekt aufgrund kostenintensiver Auflagen der Forstbehörde zu scheitern. Doch durch kontinuierliches Engagement, konstruktiven Austausch und den gemeinsamen Willen zur Umsetzung konnte die Realisierung erfolgreich gesichert werden.

Damit steht dieses Projekt beispielhaft für eine zukunftsorientierte, nachhaltige und wegweisende Entwicklung in unserer Region.

Unser besonderer Dank gilt allen Beteiligten für ihr Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit, die dieses Vorhaben möglich gemacht hat.

Corinna Röder, AG Kommunales

Übersichtskarte

Wer den Weg noch nicht entdeckt hat, kann sich hier orientieren. Der Startpunkt liegt in der Siedlung Senzig, Am Fließ, zwischen der Straße und dem letzten Haus. Nach einem kurzen, kurvigen Abschnitt führt der Weg schnurstracks geradeaus bis kurz vor die Einmündung der Bindower Straße. Dort muss man wieder auf die Straße wechseln, um die Brücke zu überqueren.

Bitte an der Einmündung zur Straße besonders vorsichtig sein.

Weitere Informationen zum Radweg-Projekt

Alle weiteren Details zur Verbesserung der Radweginfrastruktur rund um unser Dorf finden Sie auf der Webseite der Stadt Königs Wusterhausen.

Gemeinschaftsaktion der Vereine: Frühjahrsputz mit überraschenden Fundstücken

Die Sonne scheint, der Lenz ist da – was gibt’s da Sinnvolleres, als die erwachende Natur von Unrat zu befreien? So dachten jedenfalls rund 40 Senzigerinnen und Senziger, als sie vergangenen Samstagvormittag gemeinsam loszogen und Müll von Grünflächen, Gehwegen und Straßen ihres Ortes aufsammelten.

Nach zwei Stunden hatten sie nicht nur die letzten Reste vom Silvesterfeuerwerk aufgesammelt, sondern neben dem alltäglichen, sorglosen Weggeworfenen oder Fallengelassenen auch allerlei Kuriosen. Darunter war ein Kinderfahrradsitz, eine Unterhose wie auch Autoreifen. Und dass, obwohl das für Senzig zuständige Abfallentsorgungsunternehmen pro Jahr und Haushalt bis zu fünf Autoaltreifen kostenlos abholt.

Was für die Umweltfreunde nicht nur beschwerlich aufzulesen war, sondern sie auch bekümmerte, waren die zahlreichen Zigarettenstummel allerorts. Das darin enthaltene Mikroplastik eines Stummels braucht ca. 15 Jahre bis es sich abgebaut hat und kann dabei bis zu 1000 Liter Wasser vergiften.

Nachdem der gesammelte Müll zusammengetragen und für die Abholung des Städtischen Betriebshofes bereitgestellt worden war, gab es für alle Beteiligten noch eine gemeinsame Mahlzeit.

Ein herzliches Dankeschön an alle fleißigen Helferinnen und Helfer, vom Kindergartenkind bis zum Rentner! Auch künftig werden die Senziger Vereine zu ähnlichen Aktionen wieder einladen.

Text: Maria F.

Zwischen Film und Gartenzaun: Inspirationen für mehr Natur vor der Haustür

Zwei Filmabende, viele Eindrücke – und vor allem eines: Lust, genauer hinzuschauen – oder vielleicht sogar neu hinzusehen.

Im Rahmen der Ökofilmtour durften wir gleich zwei sehr unterschiedliche, aber gleichermaßen inspirierende Filme erleben. Beide haben gezeigt, wie vielfältig Wege sein können, sich für Natur und Landschaft einzusetzen – und dass es dabei nicht um Perfektion, sondern um Entwicklung geht. 

Der Film über das Leben von Michael Succow, oft als „Vater der Naturparks“ bezeichnet, hat eindrucksvoll vermittelt, was es bedeutet, sich über Jahrzehnte hinweg für eine Idee einzusetzen. Rückschläge gehören dazu – entscheidend ist, dranzubleiben, Chancen zu erkennen und zu nutzen. Was anfangs unmöglich erscheint, kann mit Ausdauer und Zusammenarbeit Wirklichkeit werden. Im anschließenden Gespräch mit Dr. Martin Flade (ehemals Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin) und Hannes Hause (Ranger) wurde deutlich, wie komplex die Umsetzung von Schutzgebieten ist – damals wie heute. Gleichzeitig wurde aber auch spürbar, wie viel bereits erreicht werden konnte, oft im Miteinander mit Landwirtschaft und den Menschen vor Ort. Ein Beispiel, das besonders in Erinnerung bleibt: Durch gezielte Pflegemaßnahmen konnte einer bereits verschwunden geglaubten Orchideenart wieder ein Lebensraum gegeben werden – ein Erfolg, der zeigt, dass sich Engagement auszahlen kann.

Auch der zweite Film „Marias Garten – ein ökologisches Paradies auf märkischem Boden“ eröffnete neue Perspektiven. Er erzählt die Geschichte einer Künstlerin, die ohne landwirtschaftliche Vorkenntnisse begann und heute auf großer Fläche einen Ort geschaffen hat, der sowohl Menschen als auch einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten Raum bietet. Im Mittelpunkt steht dabei nicht Verzicht, sondern ein anderer Blick auf Nutzung: natürliche Kreisläufe stärken, Vielfalt zulassen und Kooperation fördern. Das anschließende Gespräch zeigte, wie groß das Interesse an naturnahem Gärtnern ist – und wie viele Ideen sich auch im Kleinen umsetzen lassen. Dabei wurde ein Gedanke besonders greifbar: Wir dürfen lernen, neu zu sehen. Ein Garten muss nicht immer „aufgeräumt“ wirken, um wertvoll zu sein – im Gegenteil. Gerade in der vermeintlichen Unordnung steckt oft das meiste Leben. Ein liegen gelassener Laubhaufen wird zum Lebensraum für Insekten, die wiederum Vögel anlocken. Was für uns zunächst ungewohnt aussehen mag, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als lebendiges Zusammenspiel vieler kleiner und großer Akteure. Wer Vielfalt zulässt, wird mit Beobachtungen belohnt, die ein klassisch „ordentlicher“ Garten oft nicht bieten kann. Viele dieser Ansätze werden bereits in unserer Region gelebt, etwa in Gärten, die als „Natur im Garten“ ausgezeichnet sind und durch ihre besondere Strukturvielfalt und Artenreichtum hervorstechen. Und ganz nebenbei bringen sie auch praktische Vorteile: Mehr Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten sorgen für eine zuverlässigere Bestäubung unserer Pflanzen. Ein lebendiger Boden – etwa durch liegen gebliebenes Laub – wird fruchtbarer und widerstandsfähiger. 

Beide Abende haben gezeigt: Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Aber es gibt viele Möglichkeiten, sich einzubringen – im Großen wie im Kleinen. Oft beginnt es mit einem neuen Blick auf das, was schon da ist.

Wer Lust hat, sich weiter auszutauschen, Ideen mitzunehmen oder eigene Erfahrungen zu teilen, ist herzlich zur 3. Senziger Pflanzenbörse am 25.04. eingeladen. Sie bietet eine schöne Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Pflanzen zu tauschen und neue Impulse für Garten und Natur direkt vor der eigenen Haustür zu sammeln.

Spaziergang mit der Bürgermeisterin in Senzig – ein kurzer Rückblick

Heute waren wir mit der Bürgermeisterin Michaela Wiezorek und Mitarbeiter:innen aus allen Verwaltungsbereichen unterwegs – und es gibt viel zu berichten.

Station 1: Seebrücke

Es wurde die Idee vorgestellt, dass ab dem kommenden Jahr die LUTRA GmbH als 100-prozentiges Unternehmen der Stadt Königs Wusterhausen die Entwicklung der Seebrücke inklusive der Klärung aller rechtlichen und zukünftigen Fragen übernimmt. Der Saisonstart 2026 ist damit in verlässlichen Händen und mit viel Herzblut geplant.

Station 2: SG Südstern Senzig

Der inzwischen zweitgrößte Verein in Königs Wusterhausen präsentierte sich mit einem kurzen Update durch seinen Vorstand: Letzte Bauarbeiten, sinnvolle Investitionen und neue, unterstützenswerte Pläne stehen an.

Station 3: Alte Deponie

Die gute Nachricht: Die Vorbereitungen und notwendigen Beschlüsse für den Schulstandort neben der Deponie werden vorbereitet – längst überfällig! Auch der Platz 2 in der Prioritätenliste der städtischen Bauvorhaben (Gemeinbedarfsflächen) wurde heute bestätigt. Die Schlechte Nachricht: Die Einwände des Forstes sind noch nicht beigelegt.

Kleine Info für den nächsten Stammtischabend:

Wer den höchsten Berg von Senzig – zugleich der höchste von ganz Königs Wusterhausen – noch nicht bestiegen hat, kann dies gemeinsam mit dem Netzwerk Senzig tun. Zweimal jährlich bietet das Netzwerk geführte Bergwanderungen an. Die Termine für 2026 werden in Kürze auf der Homepage – u.a. unter www.netzwerk-senzig.de/senzig-wandert/ – veröffentlicht.

Letzter Punkt: Behelfsmäßiger Radweg nach Bindow

Was wurde in den letzten Tagen bereits gemunkelt? Die Submission – also die Angebotsabgabe der Bieter:innen – erfolgreich abgeschlossen, und die Maßnahme konnte vergeben werden. Allerdings verzögert sich der nächste Schritt, da noch Abstimmungen mit der Forstverwaltung ausstehen. Diese betreffen vor allem offene Fragen, die vor Baubeginn geklärt werden müssen. Dadurch sind Kostenanpassungen nötig, was auch eine Anpassung von Fördermittelzeitraum und -höhe erfordert. Die Fördermittel selbst sind jedoch weiterhin gesichert. Sobald alle Genehmigungen vorliegen, soll der Baustart – wetterabhängig – spätestens im Frühjahr 2026 erfolgen. 

KI-Symbolbild eines Radweges

Dies wurde nun im Rahmen des Spaziergangs der Stadtverwaltung so bestätigt. Es wurde auch darum gebeten, nicht von einem Radweg zusprechen, sondern von einem Weg mit einer wassergebundenen Decke, der auch mit Rad befahren werden kann.

Fazit: Unser Engagement zeigt Wirkung! Nicht immer im Wunschtempo, aber mit guten Wendungen und sichtbaren Ergebnissen. Weiter so – wir bleiben dran!

Einstimmige Wahl und große Ehrung: Beirat der Volkssolidarität Senzig startet durch

Text: Brigitte Marzahl

Am Kaffeenachmittag der Volkssolidarität am 15. Oktober stand die Neuwahl des Beirates der Mitgliedergruppe Senzig im Mittelpunkt. Nach fünf erfolgreichen Jahren und dem Ausscheiden von Ingeborg und Hartmut Peschel im Mai war die Neuwahl dringend notwendig. Geleitet wurde die Versammlung von Frau Conrad, Kreisvorstand Königs Wusterhausen.

In einer offenen Abstimmung wurden alle drei Kandidaten – Brigitte Marzahl, Angelika Wörpel und Ilona Giering – einstimmig für die nächsten zwei Jahre gewählt. Die Gewählten nahmen die Wahl dankend an. Drei weitere Mitglieder – Jutta Finke, Yvonne Tiegs und Magdalena Schneider – sagten ihre aktive Unterstützung des Beirates zu.

Besonderer Dank galt Erika Schmidt, die für ihre jahrzehntelange aktive Mitarbeit geehrt wurde.  Sie wird weiterhin die Revision übernehmen.

Mit Schwung und Zuversicht blickt die Ortsgruppe Senzig nun gemeinsam in die Zukunft – unter dem Motto „Miteinander und Füreinander.“

Bürgerbefragung zur Nahverkehrsplanung 2026-2030

Worum geht’s:
Der Landkreis Dahme-Spreewald plant, wie der öffentliche Nahverkehr (v. a. Busse) von 2026 bis 2030 aussehen soll – also Linien, Fahrpläne, Infrastruktur und Finanzierung.

Warum ist das wichtig:
Ein guter Nahverkehr sorgt für Mobilität, Klimaschutz und Lebensqualität – besonders auf dem Land. Der Plan soll das Angebot attraktiver, verlässlicher und umweltfreundlicher machen.

Wie geht’s weiter:
Bis 21. November 2025 läuft eine Bürgerbefragung. Danach werden alle Rückmeldungen ausgewertet, der neue Plan erstellt, beschlossen und ab 2026 schrittweise umgesetzt.

Link zur Nahverkehrsplanung 2026-2030 für Dahme-Spreewald

Eure AG Kommunales

Tiergartenputz – Müllsammelaktion in Senzig

Nach der erfolgreichen Müllsammelaktion im Frühjahr war klar: Auch im Herbst muss wieder angepackt werden! Am vergangenen Samstag versammelten sich 15 engagierte Helferinnen und Helfer jeden Alters, um den Tiergarten von Plastik, Flaschen und anderem Unrat zu befreien. Gemeinsam sammelten wir so viel Müll, wie wir tragen konnten – darunter allein zwei prall gefüllte Säcke mit Flaschen.

 

Die gesammelten Abfälle bleiben bis Montag gekennzeichnet an Ort und Stelle. Ein herzliches Dankeschön an alle, die heute mitgeholfen haben! Wer Lust hat, beim nächsten Mal dabei zu sein, ist herzlich willkommen – gemeinsam machen wir unseren Tiergarten wieder ein Stück sauberer und schöner.

Bis zum nächsten Mal!

Müll gefunden und nun?

Ein kleiner Hinweis für alle, die selbst aktiv werden wollen: Wer Müll im öffentlichen Raum entdeckt, den selbst aber nicht entsorgen kann, kann sich unkompliziert ans Ordnungsamt der Stadt Königs Wusterhausen wenden (ordnungsamt@stadt-kw.de).

Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Natur sauber und lebenswert bleibt. Jede helfende Hand zählt – danke für euren großartigen Einsatz!

80 Jahre Solidarität, 70 Jahre Gemeinschaft in Senzig

Text: Brigitte Marzahl

1, 2, 3, im Sauseschritt, eilt die Zeit – wir eilen mit. Das erkannte Wilhelm Busch schon vor mehr als 100 Jahren. Wie im Fluge sind auch 80 Jahre Volkssolidarität und die 70 Jahre Ortsgruppe Senzig vergangen.

Unser diesjähriges Sommerfest haben wir den beiden Jubiläen gewidmet. Bei bestem Sommerwetter fanden sich zahlreiche erwartungsfreudige Gäste ein, welche von uns mit einem “Jubiläums-Piccolo” begrüßt wurden. An einer festlichen Kaffeetafel nach der Festrede von Magdalena Schneider wurde gemeinsam angestoßen.

Plötzlich hallte ein musikalischer Marsch durch den Saal. Der “Lange Kerl” betrat die Bühne und zollte uns seinen Respekt. Kurzweilige Unterhaltung mit historischen Hintergründen über Land und Leute (kleine Kerls, große Damen) mündete am Ende in der Verleihung des “Brandenburg-Ordens” an Siegrun Marks, welche seit 67 Jahren ein treues Mitglied unserer Ortsgruppe ist. Eine Auszeichnung für 40-jährige Mitgliedschaft konnte Karin Netack entgegennehmen. Mit einem Lob und einem Dankeschön wurden alle ehrenamtlichen Helfer überrascht.

Nach der Brandenburg Hymne übernahm das bekannte “Spree Duo” das Zepter für gute Laune und Fröhlichkeit. Zum Abschluss erfreute ein kleiner, aber feiner Imbiss die Gäste. Es war eine sehr würdige, beeindruckende Jubiläumsfeier und zugleich ein fröhliches, harmonisches Sommerfest.

Karin Netack

Auszeichnung für ihre 40-jährige Mitgliedschaft

Sigrun Marks

Verleihung des “Brandenburg-Ordens”

Ehrenamtliche Helfer

Der Lob und Dank gilt allen

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